Vom Ei zum Küken
Ein ganz besonderes Projekt sorgte in den vergangenen Wochen für große Begeisterung bei unseren Schulkindern: „Vom Ei zum Küken“. Insgesamt 28 Eier wurden vorsichtig in einen Brutapparat gelegt – und damit begann eine spannende Reise, die die Kinder hautnah miterleben durften.
Im Unterricht der Drittklässler wurde die Entwicklung des Kükens im Ei anschaulich erklärt und begleitet. Die Schülerinnen und Schüler übernahmen dabei selbst Verantwortung: Täglich kümmerten sie sich um das Wenden der Eier und das Auffüllen des Wassers im Brutapparat. Mit großer Sorgfalt und Neugier verfolgten sie jeden einzelnen Tag der Entwicklung. Nach einiger Zeit konnten die Eier durchleuchtet werden und so stellten die Kinder fest, dass elf Eier nicht befruchtet waren. Diese wurden aus dem Brutapparat genommen.
Die Spannung stieg von Tag zu Tag – und am 20. Tag war es endlich so weit: Erste kleine Löcher waren in den Eiern zu erkennen. Die Aufregung war kaum zu übertreffen! Am 21. Tag schlüpften schließlich die ersten Küken. Begeistert und fasziniert beobachteten die Kinder diesen besonderen Moment und fieberten bei jedem einzelnen Schlupf mit.
Nach dem Schlüpfen kamen die kleinen Küken unter eine wärmende Lampe, wo sie sich von den ersten anstrengenden Lebensstunden erholen konnten. In den darauffolgenden Tagen hatten die Kinder sogar die Möglichkeit, die Küken vorsichtig auf die Hand zu nehmen. Die Freude war den Schülerinnen und Schülern deutlich anzusehen: Mit leuchtenden Augen und einem Lächeln im Gesicht hielten sie die kleinen, flauschigen Tiere.
Besonders schön war zu beobachten, wie wohl sich die Küken fühlten – manche schliefen sogar entspannt in den Händen der Kinder ein. Dieses Projekt war nicht nur lehrreich, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Daniela Reinlein, Lehrerin









